Foto · Christof Angst

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Menschen, die über die Natur wachen, an unserer Seite.

Der Biber lebt nicht allein in der Landschaft. Er ist auf Feuchtgebiete, Wälder, Fliessgewässer und ein ganzes Netz von Arten angewiesen, die seinen Lebensraum teilen. Hier stellen wir einige Organisationen vor, deren Arbeit uns besonders am Herzen liegt — und mit denen wir uns demselben Engagement für alles Lebendige verpflichtet fühlen.

Eine Natur, die wir gemeinsam mit Leidenschaft schützen.

Reptilien, Amphibien, Säugetiere, die Fauna in ihrer Gesamtheit — der Schutz der Biodiversität stützt sich auf ein Netz leidenschaftlicher und sich ergänzender Organisationen. BeaverWatch arbeitet nicht isoliert: Wir tauschen Sichtweisen aus, teilen Daten und unterstützen diejenigen, die über die anderen Glieder des Ökosystems wachen.

Kartierung der Fauna · Schweiz

info fauna

Centre suisse de cartographie de la faune (CSCF) & karch

Als nationales Datenzentrum für die Schweizer Fauna sammelt, prüft und verbreitet info fauna von Neuenburg aus die Beobachtungen von Säugetieren, Reptilien, Amphibien, Insekten und weiteren Wirbellosen auf dem gesamten Gebiet der Schweiz.

Seine Datenbanken bilden das wissenschaftliche Rückgrat des Artenschutzes in der Schweiz: Sie speisen die Roten Listen, orientieren die kantonale und eidgenössische Politik und ermöglichen es Vereinen wie dem unseren, die Beobachtungen vor Ort in einen kohärenten nationalen Rahmen einzuordnen.

Periurbaner Naturpark · Waadt

Parc naturel du Jorat

Oberhalb von Lausanne, das grösste Waldmassiv des Mittellands

Der Jorat umfasst rund 4'500 Hektar Wald, feuchte Lichtungen und Quellgebiete von Fliessgewässern, nur einen Steinwurf von Lausanne entfernt. Der periurbane Naturpark schützt dieses aussergewöhnliche Gebiet und sensibilisiert ein breites Publikum für den — oft unvermuteten — Reichtum der stadtnahen Natur.

Es ist auch ein Gebiet, in dem der Biber bestimmte Bäche neu besiedelt, Feuchtgebiete gestaltet und — fast vor unserer eigenen Haustür — zeigt, was ein lebendiger Fluss wieder werden kann. Sensibilisierungsarbeit im Jorat bedeutet Sensibilisierungsarbeit im Herzen der Westschweizer Biodiversität.

Schutz der Schildkröten · Schweiz

SIGS · tortue.ch

Centre Emys pour la protection des tortues

Das Centre Emys setzt sich seit Jahrzehnten für den Schutz von Schildkröten ein — sei es die Europäische Sumpfschildkröte, eine einheimische Art, die in unseren Teichen sehr selten geworden ist, oder exotische Schildkröten, die nach Aussetzungen aufgenommen werden. Sein Schutzzentrum in Chavornay nimmt jedes Jahr Hunderte von Tieren auf.

Der Verein leistet geduldige Arbeit zur Sensibilisierung und Wiederansiedlung der Europäischen Sumpfschildkröte, der einzigen einheimischen Schildkröte der Schweiz.

Pflegezentrum für Wildtiere · Chavornay

Erminea

Verletzte Wildtiere aufnehmen, pflegen und wieder in die Freiheit entlassen

Von seinem Zentrum in Chavornay aus nimmt Erminea verletzte oder notleidende Wildtiere auf, gibt ihnen die notwendige Pflege und bereitet sie darauf vor, in ihren natürlichen Lebensraum zurückzukehren.

Aus dem Engagement von Tierschützerinnen und Tierschützern entstanden, arbeitet der Verein nach einer einfachen Überzeugung: Ein gepflegtes Tier muss, sobald sein Zustand es erlaubt, in die Freiheit entlassen werden.

Arbeiten wir gemeinsam für die Schweizer Natur.

Datenaustausch, gemeinsame Projekte, wechselseitige Sensibilisierungsarbeit — wenn Ihr Verein oder Ihre Stiftung unser Engagement für die Biodiversität und die Gewässerlebensräume teilt, schreiben Sie uns.